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Was versteht man unter: Prozessthermostate
Ein Hochleistungs-Prozessthermostat ist ein industrielles Temperiersystem, das Flüssigkeiten (meist Wasser, Öl oder spezielle Wärmeträger) mit hoher Präzision auf eine definierte Temperatur bringt und diese konstant hält. Solche Geräte werden verwendet, wenn Prozesse exakt geregelt werden müssen – etwa in Chemie, Pharma, Kunststoffverarbeitung, Halbleiterfertigung oder Prüftechnik.
Typische Aufgaben:
- Heizen und/oder Kühlen von Anlagen, Reaktoren oder Werkzeugen
- Konstante Prozesstemperatur trotz wechselnder Lasten
- Schnelle Temperaturwechsel für Prüf- oder Produktionsprozesse
- Wärmeabfuhr bei Maschinen oder Laboranlagen
Wichtige Merkmale:
- Hohe Heiz- und Kühlleistung
- Präzise Regelung (oft ±0,01 bis ±0,1 °C)
- Große Temperaturbereiche, z. B. von −90 °C bis +300 °C
- Leistungsstarke Pumpen für hohe Durchflussraten
- Dauerbetrieb unter industriellen Bedingungen
- Schnittstellen für SPS/Automatisierung (z. B. Ethernet, Modbus, ProfiNet)
Anwendungsbeispiele:
- Temperierung eines Chemie-Reaktors
- Kühlung von Lasersystemen
- Temperaturregelung bei Spritzgussmaschinen
- Materialprüfung unter definierten Temperaturen
- Batterie- und Automotive-Tests














































































































































